Asbest – auch nach Jahrzehnten gefährlich

Die Wunderfaser schlechthin, beständig gegen Säure und Hitze und mit hervorragenden Verarbeitungseigenschaften gesegnet - das war einst Asbest, ein Silikat-Mineral, das an vielen Stellen der Welt in der Erdkruste eingebettet ist.

So ein Stück Naturfaser kann doch nicht gefährlich sein.

Heute wissen wir es besser: Asbest gilt als hochgradig krebserregend und schädigt die Atemwege nachhaltig. Weil dem so ist, darf die Faser nicht mehr verarbeitet werden. Doch das eigentliche Problem ist damit nicht gelöst.

Wie entsorgt man so einen gefährlichen Stoff?

Asbest gilt als Sondermüll. Wer mit ihm zu tun hat, muss gemäß der Gefahr- stoffverordnung über eine besondere Qualifikation verfügen. Gefragt ist der Sach- kundenachweis für asbesthaltige Gefahrstoffe einschl. Asbestzementprodukten.

Unsere Mitarbeiter, die mit asbestbelasteten Baustoffen und/oder -elementen zu tun haben, sind entsprechend geschult und ausgebildet. Ebenso sind wir berechtigt, verschmutzte Stoffe abzutransportieren und fachgerecht zu entsorgen.

Wo kommt Asbest vor?

Die einstige Superfaser ist in sehr viele Baustoffe und Bauelemente eingearbeitet worden. So findet man sie bei alten Fertigteilhäusern oft in den Fassadenplatten. Auch in Dämmstoffen steckt mitunter Asbest. Selbst in Rohren kann dieser Stoff enthalten sein.

Aber nicht nur im Hausbaubereich hat man auf den zähen und gefährlichen Naturzwirn gesetzt. In Autoreifen war er zu finden und im Schiffsbau sehr beliebt. Hier mal ein kleiner Überblick, wo Ihnen Asbest überall begegnen könnte, auch heute noch:

  • Brandschutzelemente und -türen
  • Speicheröfen (Nachtspeicherheizungen)
  • Dacheindeckungen
  • Fensterbänke
  • Balkonverkleidungen
  • Rohre
  • Lüftungskanäle
  • Fassadenelemente
  • Blumenkästen
  • Dämmstoffe

( Die Dämmwolle wurde in Clausthal-Zellerfeld von Facharbeitern in Schutzkleidung und Maske, entsorgt.)

Wichtiger Hinweis: Die Aufzählung erhebt nicht den Anspruch der Vollständigkeit, und: Asbest wird seit vielen Jahren nicht mehr verwendet, kommt also ausschließlich im Bestand vor und nicht in Bauelementen und Gebrauchsgeräten jüngeren Jahrgangs.

Was muss man beachten?

Unberührt ist Asbest ungefährlich. Sobald aber zum Beispiel durch zerbrechen, anbohren, zersägen und schleifen Fasern in Form von Staub freigesetzt werden, tritt die gesundheitsgefährdende Wirkung ein. Das heißt: Hand sollte nur Fachpersonal mit entsprechender Schutzausrüstung anlegen.

Ein nicht fachgerechter Umgang mit diesem Stoff kann nicht nur Gesundheitsschäden bei den unmittelbar Beteiligten auslösen. Es besteht auch die Gefahr der Umwelt- verunreinigung. Und: Einmal in der Integrität beschädigt, sondern asbestbelastete Baustoffe und -elemente den gefährlichen Stoff dauerhaft ab.

Das leisten wir für Sie:

Sollten Sie einen Rückbau oder Abbrucharbeiten an einem Gebäude planen und davon ausgehen, dass asbestbelastete Elemente wie auch Bauteile verarbeitet worden sind, ist eine Sichtung vor Ort zu empfehlen.

Grundsätzlich aber demontieren und entsorgen wir diese Elemente und Baustoffe unter höchsten Arbeits- und Gesundheitsschutzvorkehrungen fachgerecht. Die entsprechenden Befugnisse gehen aus den erforderlichen Zertifikaten und Nachweisen hervor. Dies gilt nicht nur für die Arbeiten vor Ort, sondern auch für den Transport belasteter Baustoffe und Bauabfälle.

Unsere Leistungen erbringen wir sowohl für private Haushalte als auch für gewerbliche Auftraggeber. Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie umfassend, gern auch vor Ort.

Bähre Abbruch und Erdbau GmbH & Co. KG – überlassen Sie die Arbeit mit Asbest ausgebildeten Spezialisten.

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